Bild 1 - Pulverbeize in verschiedenen Holztönen.

Pulverbeize in verschiedenen Holztönen.

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Artikel-Nr.: APB05
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Pulverbeize in verschiedenen Holztönen,wasserlöslich,für unbehandelte Hölzer vorwiegend im Innenbereich.
Oberflächen individuell gestalten.
Beizen ist die Methode, den typischen Charakter von Holz zu verstärken, es farblich zu verändern und gleichzeitig zu schützen. Die verschiedenen Beizen sind untereinander mischbar. Gebeizte Flächen können mit Wachs oder Öl behandelt werden, gelackt oder mattiert werden.
Die verschiedenen Beizen sind untereinander mischbar.
Verbrauch: Ca.2m² =0,5 Liter Beize,jedoch auch abhängig von der saugfähigkeit des Holzes und der gewünschten Farbintensität (Auftragsmenge).
Farbgebung:Der Farbton ist abhängig von der Holzart,Eigenfarbe und Vorbehandlung des Holzes,Schliff,Auftragsmenge und der endgültigen Schlussbeschichtung.Unterschiedliche Hölzer,Furniere und Gerbstoffgehalt können starke abweichungen vom gewünschten Farbton ergeben.Um mögliche Farbabweichnungen zu erkennen,sollte an einer nicht sichtbaren Stelle eine Probebeizung durchgeführt werden !
Lieferbar in 13 Holztönen: buche, eiche dunkel, eiche hell, eiche rustikal, kirschbaum, mahagoni, macore, nußbaum dunkel, nußbaum hell, palisander, rüster, teak alt und teak kern.
VPE:1 Beutel (ergibt 0,5 Liter Beize).

Wissenswertes über Beizen

Beim Beizen von Holzoberflächen können verschieden Zielsetzungen zugrunde liegen:
  • Betonung bzw. Verstärkung des natürlichen Farbtons
  • Abänderung des Farbtons
  • Betonung von Kontrasten in der Holzmaserung
  • Angleichung bzw. Egalisierung des natürlichen Farbtons
  • Angleichung bzw. Egalisierung von Farbtönen unterschiedlicher Holzarten

Bei der Holzbearbeitung werden zwei Hauptverfahren verwendet: Farbstoffbeizen und chemisches Beizen.

Beim Farbstoffbeizen werden pulverförmige oder flüssige Farbpigmente in einer geeigneten Lösung auf die Oberfläche aufgebracht und ziehen in das Holz ein. Da mehr Farbe in die weicheren Teile des Holzes einzieht, erscheint die Maserung hinterher als Negativ.

Beim chemischen Beizen reagieren die Gerbstoffe im Holz mit dem Beizmittel. Da diese Gerbstoffe stärker im härteren Holz enthalten sind, bleibt die Maserung als Positivbild erhalten. Bei geeigneter Wahl des Beizmittels kann das Holz nicht nur abgedunkelt, sondern auch in einer Vielzahl von Farbtönen gefärbt werden.

Räucherbeizen: Bewirkt eine sehr gute Porenbeizung und betont sehr gut die Markstrahlen (positives Beizbild), die Färbung ist aber nicht ganz lichtecht. Ein bekanntes Beispiel ist die Räuchereiche.

Bleichbeizen: Durch gleichzeitiges Auftragen einer peroxidbeständigen Beize und Wasserstoffperoxid werden natürliche Farbstoffe ausgebleicht und dem Holz ein künstlicher Farbstoff zugeführt, womit eine wesentlich höhere Lichtbeständigkeit erreicht wird. Verwendet werden Bleichbeizen vorwiegend für nicht farbstabile Hölzer, wie zum Beispiel Wenge, Mansonia, amerikanische Nuss.

Zum Beizen muss das Holz vorbehandelt werden. Anhaftende Schleifstaubreste entfernt man mit Bürsten, die mit Bronzedraht oder einem Mischbesatz aus Bronzedraht und Fibre besetzt sind. Eventuell vorhandene Leimreste, "Querschleifer" oder Ähnliches werden beim Beizen sofort deutlich sichtbar.

Die gebeizte Oberfläche muss auf jeden Fall mit Hilfe einer Lackierung bzw. Lasierung vor Beschädigung geschützt werden. Je nach verwendetem System zur Behandlung der Oberfläche verändert sich der Farbton der Fläche erneut (im Fachjargon wird dieser Effekt "Anfeuern" genannt).

Es empfiehlt sich, vor dem endgültigen Beizen und Lackieren der Fertigteile Beizmuster aus dem zu beizenden Material anzufertigen und diese dem kompletten Ablauf der Oberflächenbehandlung zu unterziehen.

Beize dringt in die Oberfläche ein, es ist keine oberflächliche Schicht, die abplatzen könnte, tiefere kleine Beschädigungen können nachgefärbt werden.

Quelle: Knoor.de